Leserbrief zum Artikel “Radfahrer werden verlangsamt” in den WN vom 01.03.2022

Ich habe mich am 01.03.2022 über den Artikel in der WN zum Zustand der Radwege und vor allem zum Verlauf an der Mondstraße gefreut. Endlich hat es mal jemand auf den Punkt gebracht. Ich komme aus Telgte und fahre häufig mit dem Rad zur Arbeit nach Münster. Im Verlauf der Baustelle Wersebrücke war der Fahrradweg schon von der Breite her eine Zumutung. Das Ganze ist auch mit dem Neubau der Brücke nicht besser geworden. Was in dem Artikel der WN noch ergänzend zu erwähnen wäre, ist die Situation beim Überqueren der Kanalbrücke, wenn dort ein Bus naht. Die Busfahrer meinen einfach den Merzweckstreifen der Brücke befahren zu können und hupen dann die Radfahrer aus dem Weg. Mir hat man sogar schon gedroht, weil ich dort stehengeblieben bin, als ich die Straße überqueren wollte. Und man steht dort lange, wenn z. B. gerade der Zug die Warendorfer Straße gequert hat.
Im neuen Verlauf aus Handorf kommend ab ca. Mondstraße bis Kanalbrücke sind die Gullideckel sehr tief in den Radweg gelegt und die Absätze der neuen Ampelüberquerungen teilweise so heftig, dass ich sogar schon Radspeichenbrüche hatte. Ich habe einmal versucht, eine Schachtel Eier auf dem Fahrrad heil von Telgte nach Münster zu transportieren……das hat leider nicht geklappt. Straßen NRW interessiert sich leider nicht für solche Belange und ich finde es toll, mal so einen Artikel in der Zeitung zu sehen.
Die dieswöchige Umleitung der Wersebrücke ist übrigens auch eine Katastrophe. Am frühen Morgen im Dunkeln ist der Weg leider nicht gefahrlos zu befahren, zudem fehlen auch noch diverse Schilder. Nicht jeder kennt sich dort gut aus. Hinzu kommen noch Schlaglöcher von ca. 10 cm Tiefe in der Straße. Ich bin gespannt, ob das alles gut geht bei den Fahrradpendlern. Also nochmal weiter so und ich hoffe auch, dass sich zukünftig durch solche Artikel bei der Gestaltung der Strecke und der Radwege etwas ändert.
( Leserbrief WN: Frank Sommer,Telgte )