“B 51 – Was der Streit um den Ausbau für Handorf bedeutet”

Neue Ideen oder kalter Kaffee?

Am Samstag, den 27. 11. 2020 berichteten die Westfälischen Nachrichten über einen Vorschlag der Stadtverwaltung unter der Leitung von Stadtbaurat Denstorff zum Ausbau der B51. Der als “Kompromiss” vorgestellte Plan sieht weiterhin nur eine Autobahn vor, allerdings nur bis zur Handorfer Kreuzung, die wie eine Autobahnauffahrt ausgebaut werden soll. Danach soll die B51 bis Telgte weiterhin zweispurig und die Einmündung Lützowstraße bleiben.

Leider kann auch die Stadtverwaltung nur in Straßen denken. Die unbelegt hohen Prognosezahlen von 33500 Kfz/Tag werden unkritisch übernommen. Wie rückständig ist das eigentlich? Gibt es denn in diesem Amt niemand, der auf der Höhe integrierter Mobilitätskonzepte denken kann? Dafür ist die Stadt doch öffentlichkeitswirksam  dem Zukunftsnetz Mobilität NRW beigetreten. Da gibt es die Konzepte und die Nachhilfe für verschnarchte Verwaltungen.

Sorry, aber das war dann doch nur kalter Kaffee. Oder nicht einmal das, nur lauwarme Luft, denn diese Idee ficht Straßen NRW nicht an, weil die Hoheit über Änderungen beim Land resp. Bund liegt. Und die WN betreiben mal wieder Hofberichterstattung – und der Kommentar von Herrn Baumeister passt dazu.

Die nachfolgenden öffentlichen Dokumente zeigen die Position von Straßen NRW und die leidenschaftslose Position der Stadtverwaltung angesichts eines klaren Auftrags des Rates.

Bericht der WN: “B 51 – Was der Streit um den Ausbau für Handorf bedeutet”

Ausbau B 51 / B 64 – Resolution des Rates der Stadt Münster

Antwort von Straßen NRW auf die Resolution des Rates der Stadt Münster

DTV- Gutachten zur Verkehrsuntersuchung B 51: Münster – Münster/Handorf – Telgte